www.kultur-wirtschaft.org
   www.kultur-politik.org

   info@schwall.com

   Telefon: 0228 - 26 51 36

Feuilleton - FAZ.NET

Copyright 2001-2008 F.A.Z. Electronic Media GmbH. Alle Rechte vorbehalten.
An der Côte d'Azur begann am Mittwoch das Filmfest von Cannes. Eröffnet wird das Festival mit einem Film des brasilianischen Regisseurs Fernando Meirelles, „Blindness“. Außer Konkurrenz läuft unter anderem der vierte Teil von „Indiana Jones“.
Steht uns durch den wirtschaftlichen Aufstieg Chinas und Indiens eine neue sprachliche Weltordnung bevor? Und was wird aus dem Deutschen - wird es, wie einem Bericht zu entnehmen, im Jahr 2050 nicht einmal mehr Regionalsprache sein? Diskutieren Sie mit.
Aus Solidarität mit den Studenten und Streikenden wurde das Filmfestival in Cannes im Mai 1968 abgebrochen und für tot erklärt - aber es lebt immer noch. An diesem Mittwochabend findet die Eröffnung statt.
Robert Rauschenberg bereitete der Pop-Art den Weg, später mit John Cage der Medienkunst. Mit großer Geste hatte er die Welt ins Museum geholt, nun musste er sie verlassen: Er starb am Montag im Alter von 82 Jahren in Florida.
Die Teenie-Band Tokio Hotel aus Magdeburg ist für den Musikkonzern Universal eine Goldgrube. Nun soll der Durchbruch in Amerika gelingen - ein schwieriger Markt für jeden Ausländer, vor allem für Deutsche. Nur Nena hat im Jahr 1983 mit ihren „99 Luftballons“ dort einen Hit gelandet.
Fertig, wegputzen: Der Wiener Daueraktionist Hermann Nitsch betreibt seine blutrünstigen Schlachtspiele und deren Verwertung immer noch. Für manche sind sie zur Religion geworden. Eine Pilgerfahrt nach Prinzendorf.
Naturkatastrophen sind in der chinesischen Geschichte immer wieder als Zeichen gedeutet worden, dass eine Dynastie das Mandat des Himmels verwirkt habe. So ist das Erdbeben jetzt auch eine Probe darauf, wie präsent die alten Phantasmen noch sind.
Mit dem Atomköfferchen erbte Dmitrij Medwedjew von Amtsvorgänger Putin auch die erotische Aura. Unbekannte haben sein Konterfei in Amber Lee Ettingers Video-Liebeslied auf Obama montiert. Doch nicht alle russischen Frauen sind von ihrem „Nano-Präsidenten“ begeistert.
Die Leute, die derzeit die Öffentlichkeitsarbeit für Britney Spears machen, sind offenbar keine Anfänger. Nach turbulenten Monaten ist die Sängerin jetzt selbstbestimmt ins Fernsehen zurückgekehrt - als Witzfigur im geschützen Raum einer Sitcom-Episode.
Ein Buch, das kein Buch ist, weil es nicht gedruckt, sondern allenfalls ausgedruckt wird, ein Roman, der kein Roman ist, sondern ein „Privatroman“: Die Nobelpreisträgerin Elfriede Jelinek hat ihr 936 Seiten starkes Werk „Neid“ im Internet abgeschlossen.
In „Brügge sehen... und sterben?“ wartet Colin Farrell auf den nächsten Auftragsmord. Außerdem von Donnerstag an im Kino zu sehen: Owen Wilson als Bodyguard, ein Jugendkrimi von Gus van Sant und Dokumentationen über den Boxer Arthur Abraham und den Schauspieler Klaus Kinski.
Zaubern kann man, wenn die Einzelteile nur durchgearbeitet sind: Raffiniertes Musiktheater bringt Manfred Trojahns „La Grande Magia“, soeben an der Dresdner Semperoper uraufgeführt.
„Im Verlassenen“ heißt ein kurzer Text, mit der die österreichische Literatur-Nobelpreisträgerin Elfriede Jelinek auf ihrer Homepage den Inzest-Fall von Amstetten kommentiert. Der Text zeigt: Der Fall ist monströser als ihre schlimmsten Visionen.
Die Abenteuer des Angestellten Strizz, seines Chefs, seiner Liebsten samt Familie und Haustieren in werktäglicher Folge.
In unserem Lesesaal zur Zukunft des Deutschen sind Anglizismen bislang überwiegend abschätzig behandelt worden. Aber gibt es nicht auch sinnvolle Vertreter? Welche sind es? Bitte machen Sie Vorschläge.
 

Copyright 2007 by Michael Schwall

Terms  |  E-Mail  |  Privacy