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TOP Meldungen zur Kulturwirtschaft

Bei den Auktionen in New York stellte Christie´s mit 37 Millionen Dollar einen neuen Rekord auf. Noch 2007 lag der Rivale Sotheby’s vorne - mit "nur" 16,5 Millionen Pfund. KUNSTMARKT berichtet über die Erfolge der Auktionen im Detail: Gefragt waren Rodin, Miro und Giacometti. Laut KUNSTMARKT wurden auf der Auktion insgesamt 277 Mio. Dollar erlöst, dabei gab es überraschend viele Rückgänge, dennoch war es das dritthöchste Ergebnisse, das Christie´s in dieser Kategorie je erzielte.
Allgemein war nicht erwartet worden, dass die Auktionsergebnisse unmittelbar auf die Finanzkrise negativ reagieren. Neue Rekorde wurden jedoch auch nicht erwartet. Allerdings sind einzelne Preisrekorde kein Zeichen für einen robusten Markt, denn: Preisrekorde werden oft von Sammlern gezahlt, die eine emotionale Bindung haben und Preise jenseits des Marktpreises kaufen. Doch für einen robusten Kunstmarkt braucht es eine Vielzahl von Käufern, auch und gerade dann, wenn sich die Zahl der Verkäufer erhöht.
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Das Bundeskabinett hat in seiner Sitzung am 7. Mai den umstrittenen Entwurf zur ersten Änderung des Jugendschutzgesetzes aus dem Haus von Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen (CDU) angenommen. Damit soll der Katalog der schwer jugendgefährdenden Computerspiele und anderer "Trägermedien", die automatisch gesetzlich indiziert sind, trotz Protesten von Branchenverbänden deutlich ausgedehnt werden. Laut dem Papier werden Games mit "weit reichenden Abgabe-, Vertriebs- und Werbeverboten" belegt, die "besonders realistische, grausame und reißerische Gewaltdarstellungen und Tötungshandlungen beinhalten, die das mediale Geschehen selbstzweckhaft beherrschen". Bisher sind allein Gewalt oder Krieg "verherrlichende" Computerspiele für Jugendliche automatisch verboten. Die Bundesregierung will so ihren Beitrag im Kampf gegen "Killerspiele" leisten. 
Gesetzlich festgeschrieben werden soll mit dem Entwurf, der im kommenden Jahr von Bundesrat und Bundestag zu beraten ist, auch Mindestgrößen und Sichtbarkeit der Alterskennzeichen der Freiwilligen Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) und der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK). Die Zeichen müssen demnacht künftig auf der Frontseite der Verpackungshülle "links unten auf einer Fläche von mindestens 1200 Quadratmillimetern und dem Bildträger auf einer Fläche von mindestens 250 Quadratmillimetern" angebracht werden.
Gestrichen hat von der Leyen aus ihrem ersten, zunächst wieder zurückgezogenen Anlauf im Sommer allein die besonders umkämpfte Bestimmung zur Durchführung von Testkäufen von gewalthaltigen Computerspielen oder Alkohol durch Jugendliche im Handel. Die CDU-Politikerin wies darauf hin, dass Bund, Länder und Kommunen kürzlich am Runden Tisch zum Jugendschutz eine Reihe weiterer Maßnahmen vereinbart hätten. Dazu würde neben einem erweiterten Bußgeldkatalog auch neue Kassensysteme gehören. Diese sollen ein deutliches Signal geben, wenn Tabak, Alkohol oder jugendbegrenzte Medien über die Theke gehen. Verkäufer sind dann angehalten, noch einmal genau auf das Alter der Käufer achten.
Der Gesetzesentwurf knüpft an das "Sofortprogramm" zum Schutz von Jugendlichen vor gewaltbeherrschten Computerspielen an, das von der Leyen mit ihrem Amtskollegen aus Nordrhein-Westfalen, Armin Laschet, bereits im Februar vorstellte. "Wir schließen mit der Gesetzesänderung entscheidende Lücken, um den Jugendschutz gezielt zu verbessern", betonten die beiden CDU-Politiker heute. Künftig seien die Alterskennzeichen wie die Warnhinweise auf Zigarettenpackungen "nicht mehr zu übersehen". Auch die Erweiterung des Kataloges schwer jugendgefährdender Medien sei ein "klares Signal" für Hersteller und Händler, dass solche Trägermedien nicht in die Hände von Kindern und Jugendlichen gehörten. (Quelle: Heise)
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Abstraktion ist angesagt - die FOTOBILD in Berlin an neuem Ort
Berlin hat noch bis zum 12. Mai 2008 einen außergewöhnlichen Ort für Kunst mehr: die Airbase Tempelhof. Der Initiator von FOTOBILD, Dr. Bernd Fechner, hat monatelange Überredungskunst angewendet und das hat sich am 7. Mai zur Eröffnung voll und ganz gelohnt. "Wir sind stolz, dass wir diese Hürden gemeistert haben und können an einem außergewöhnlichen Ort eine außergewöhnliche Fotomesse präsentieren." Von der Abfertigungshalle bis zum Flughafenrestaurant haben Produzenten, Besucher und Sammler die Gelegenheit, täglich zwischen 3 Parallelevents zu wählen oder zu wechsel: Viewing, Selling, Hearing. Noch starten und landen kleine Maschinen vom Flugfeld Tempelhof, das gehört bald der Vergangenheit an. Dr. Bernd Fechner ist ganz zuversichtlich, dass diese neue "location" ihm für seine FOTOBILD auch 2009 erhalten bleibt. Mehr Anmeldungen im Bereich "Abstraktion" bilden 2008 einen Schwerpunkt auf der Messe.
Im Olympiajahr haben die Organisatoren von photomarketing.de der VR China einen Teppich ausgerollt. Zusammen mit der chinesischen Agentur CFAEO China Fine ARt Exhibitions aus Shenzhen entstand eine Schau mit jungen chinesischen Fotografen, die die Palette zwischen dokumentarischer und experimenteller Fotografie beherrschen. "Unsere Veranstaltung ist für junge Künstler und junge einsteiger in den Fotomarkt gedacht - wir zeigen daher junge Positionen", so Dr. Bernd Fechner. Bis 12. Mai hat die Fotogemeinde noch Gelegenheit in Berlin-Tempelhof zu "landen".

Die SPD-Bundestagsfraktion begruesst ausdruecklich die Erklaerung des Beauftragten der Bundesregierung fuer Kultur und Medien, Staatsminister Bernd Neumann, dass sich die Bundesregierung fuer eine Eins-zu-eins-Umsetzung des Kompromisses beim EU-Beihilfeverfahren ARD/ZDF im Rahmen des 12. Rundfunkstaatsvertrages einsetzen wird. Die Umsetzung der Zusagen gegenueber der EU-Kommission ist ein zentrales medienpolitisches Anliegen und von entscheidender Bedeutung bei der Gestaltung der zukuenftigen Medien- und Kommunikationsordnung in Deutschland.

Ueber den Kompromiss hinausgehende Zugestaendnisse - vor allem auch hinsichtlich weiterer Beschraenkungen der Betaetigungs- und Weiterentwicklungsmoeglichkeiten des oeffentlich-rechtlichen Rundfunks - hat Staatsminister Neumann in aller Deutlichkeit abgelehnt. Dies gilt beispielsweise fuer die gegenwaertig diskutierte sogenannte Sieben-Tage-Frist, fuer die Publikationen im Internet oder die Beschraenkung des Onlineauftrages auf "sendungsbegleitende" Telemedien. Darueber hinaus hat er deutlich gemacht, dass der Rundfunk nach wie vor einen auch kulturell bedeutsamen Funktionsauftrag besitzt und sich nicht allein auf den wirtschaftlichen Aspekt reduzieren laesst.
Die SPD-Bundestagsfraktion fordert den Staatsminister auf, im Rahmen seiner Zustaendigkeit auf die Laender zuzugehen und auf eine Ueberarbeitung des bislang vorliegenden Entwurfes fuer den 12. Rundfunkstaatsvertrag zu draengen. In den Verhandlungen sind es vor allem die unionsgefuehrten Laender, die immer weitergehende Beschraenkungen des oeffentlich-rechtlichen Rundfunks und eine Deckelung hinsichtlich der Online-Aktivitaeten des oeffentlich-rechtlichen Rundfunks fordern. Diese Forderungen verfolgen letztlich das Ziel, dem oeffentlich-rechtlichen Rundfunk nur noch eine "Nischenexistenz" zuzugestehen. Dies ist jedoch aus verfassungsrechtlicher Sicht hoechst problematisch und aus medienpolitischer Sicht unverantwortlich. Aus diesem Grund sollte der Beauftragte der Bundesregierung fuer Kultur und Medien deutlich machen, dass diese immer weitergehenden Forderungen weit ueber die Zusagen gegenueber der EU-Kommission hinausgehen und den oeffentlich-rechtlichen Rundfunk in einer solchen Art und Weise beschraenken, dass er mittelfristig jegliche publizistische Relevanz verliert und seinem Funktionsauftrag nicht mehr nachkommen kann. Deshalb muss der bisherige Entwurf noch einmal grundlegend ueberarbeitet werden.
Unbestritten bleibt, dass der Rundfunk in die Zustaendigkeit der Laender faellt, der Bund jedoch gegenueber der EU-Kommission fuer die Umsetzung des Beihilfekompromisses in der Pflicht steht - und zwar in Abstimmung mit den Laendern.
Statt den oeffentlich-rechtlichen Rundfunk immer weiter zu beschraenken, gilt es, die "Schaetze" in den Archiven des oeffentlich-rechtlichen Rundfunks zu "bergen" und in einem solchen Archiv vor allem die Inhalte zum Zeitgeschehen, zeit- und kulturgeschichtliche Inhalte oder Inhalte aus dem Bereich Bildung zugaenglich und damit nutzbar zu machen.
Quelle: 2008 SPD-Bundestagsfraktion - Internet: http://www.spdfraktion.de

Mit schlagkräftigen Slogans und humorvollen, leicht überspitzten Motiven wirbt die von der gesamten Filmwirtschaft initiierte und von der Filmförderungsanstalt (FFA) finanzierte Pro-Kino-Kampagne "Filmbefreier" für die Unverwechselbarkeit des Kinoerlebnisses sowie die "artgerechte Haltung" von Filmen. Zusätzlich unterstützt wird der sich bereits abzeichnende Aufwärtstrend von zahlreichen Film-Highlights, die uns das Kino-Jahr 2008 versüßen. Dazu gehört auch der Film zur Kult-Serie "Sex and the City", der am 29. Mai in den deutschen Kinos anläuft.
Zum Filmstart verlost ELLE 1 x 2 Tickets für die Deutschland-Premiere von "Sex and the City – Get Carried Away" in Berlin. [ weiter ... ]

Kulturwirtschaftsinitiative der Bundesregierung: Erste Bewährungsprobe für UNESCO-Konvention Kulturelle Vielfalt im Inland
Deutscher Kulturrat begrüßt grundsätzlich gestern gestartete Kulturwirtschaftsinitiative der Bundesregierung
 
Berlin, den 08.05.2008. Der Deutsche Kulturrat, der Spitzenverband der Bundeskulturverbände, begrüßt grundsätzlich die gestern gestartete „Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft der Bundesregierung“, die vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie und vom Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien verantwortet wird.
Es ist sinnvoll und notwendig, dass das Thema Kulturwirtschaft in seiner Bedeutung für die Volkswirtschaft in Deutschland deutlich stärker als bislang wahrgenommen wird. Kulturgüter sind Güter besonderer Art. Dieses gilt es bei der Debatte um Kulturwirtschaft und in der Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft viel stärker herauszustellen. Hier geht es nicht um die Entwicklung und Produktion von Autos, Waschmittel oder Seife, sondern um die Schöpfung und Verwertung von Gütern, die kulturelle Werte transportieren. Darum genießt dieser Markt zu Recht eine Reihe von Privilegien wie z.B. die Buchpreisbindung oder auch den ermäßigten Umsatzsteuersatz für Kulturgüter. Dieser besondere Status der Kulturwirtschaft wird durch die UNESCO-Konvention Kulturelle Vielfalt im nationalen und internationalen Kontext geschützt.
Der Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates, Olaf Zimmermann, sagte: „Auch wenn die „Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft der Bundesregierung“ darauf abzielt, die Wettbewerbsfähigkeit der Kulturwirtschaft zu erhöhen, darf dieses nicht dazu führen, aus den Augen zu verlieren, dass es sich bei der Kulturwirtschaft um einen besonderen Markt handelt. Die wesentliche Intention der UNESCO-Konvention Kulturelle Vielfalt ist es, die Kulturwirtschaft einschließlich des öffentlich-rechtlichen Rundfunks zu stärken. Bei der Auftaktveranstaltung der „Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft der Bundesregierung“ wurden Stimmen laut, die gerade in Bezug auf den öffentlich-rechtlichen Rundfunk in eine andere Richtung zielten. Dagegen wendet sich der Deutsche Kulturrat entschieden. Die „Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft der Bundesregierung“ wird eine der ersten Bewährungsproben für die nationale Umsetzung der UNESCO-Konvention Kulturelle Vielfalt sein.“

 

Das berufsbegleitende 18-monatige Studiengang "MBA Creative Leadership" richtet sich an Kreative aus Werbung, Marketing, Medien, Entertainment und Journalismus. Es findet in Berlin sowie in Partneruniversitäten und -unternehmen in London, Chicago, New York und Tokio statt. Bewerber sollten bereits ein Erststudium absolviert haben und im kreativen Bereich arbeiten.
Das Studium beginnt am 9. November 2008. Bewerbungen können bis zum 1. Juli eingereicht werden.
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Einen „silbernen Nagel“ des Art Director Club in der Kategorie Digitale Medien bekam „Jurascope“. Die interaktive Installation erweckt im Berliner Museum für Naturkunde Dinosaurier zum Leben. „Duality“, eine Architektur-Installation im Zentrum Tokios, wurde mit zwei bronzenen Nägeln ausgezeichnet, jeweils in den Kategorien „Kommunikation im Raum“ und „Digitale Medien“. Ebenfalls preisgekrönt wurde „The Football Experience“. Für das Fußballstadion des KRC Genk, Belgien, realisierten die Berliner Gestalter eine interaktive 3D-Installation (Quelle: Projekt Zukunft Berlin)
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Wie sehen die Hotels aus, in denen wir die Zukunft und Gegenwart, die Essenz unserer Zeit verbringen möchten? Werden es digitale Schnittstellen, kleine Wellness-Einheiten, digitalisierte Raumwelten – Zellen des Denkens oder die abgeschottete Burg auf Zeit? Um neue Hotelkonzepte, Zukunftsmärkte für Hotels, die Gestaltung von Räumen, die intelligente Umsetzung von Bedürfnissen neuer Zielgruppen - wie zum Beispiel den boomenden Markt von Businessfrauen – geht es in einem Workshop mit hochkarätigen Referenten. (Quelle: KAP Forum, Inken Herzig)
 
Referenten:
„Reverse the Continental Drift“
Stadthotels – fern des Üblichen. Das Designhotel als City-Icon
GRAFT Architekten, Berlin.

„Traumraum“.. Neue Räume zum Träumen & Schlafen:
Von Energien und Spannungen in Raum-Inszenierungen
 Christel Dahmen, Gesellschafterin kA Klein Associates KG, Düsseldorf
 
Service als Chance!
Tomas Niederberghaus, Autor und Hotelkritiker der Wochenzeitung DIE ZEIT, Hamburg
 
Tradition und Innovation: Neue Chancen für das Grand-Hotel.
Wilhelm Luxem, Geschäftsführender Direktor, Excelsior Hotel Ernst, Köln:
 
Businessfrauen unterwegs; neue Zielgruppen für Hotels.
Inken Herzig, Architekturjournalistin, Chefredakteurin, KAP Magazin
 

Check-in:
20. Mai 2008, 10.00 -16.00 Uhr, KAP Forum Rheinauhafen, Architektur – Design - Technologie, Agrippinawerft 28, D-50678 Köln

Gastgeber: Andreas Grosz, Direktor KAP Forum
Hotelleitung: Inken Herzig
Welcome-offer: 150,00 € p.P. inkl. Gourmet-HP + Mwst.
 
Buchung: anmeldung@kap-forum.de

Concierge
: www.kap-forum.de/veranstaltungen/hotelzimmer
AKNW-Hinweis: Für diese Veranstaltung erhalten Sie fünf Punkte!

Seminarleitung: Inken Herzig
Postanschrift:
KAP Forum
Agrippinawerft 28
D-50678 Köln

T. +49 (0)221-992029-10
F. +49 (0)221-992029-29
 

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