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TOP Meldungen zur Weiterbildung

Thüringen gilt noch immer als Land mit der höchsten Kulturdichte – als Summe einer Vielfalt aus Museen, Kulturdenkmälern, Theatern, Orchester, Bibliotheken und regionalen Initiativen. Den Erhalt und die Entwicklung dieser Kulturvielfalt zu unterstützen, hat sich die Kulturinitiative Thüringen als Zusammenschluss kultureller Einrichtungen und engagierter Bürger zur Aufgabe gemacht

Doch Kultur ist nicht nur Überlieferung. Kultur ist lebendig, bunt, unterhaltsam, Familienereignis und Abwechslung. Nicht zuletzt ist Kultur auch ein bedeutender Wirtschaftsfaktor.

Nach der Ankündigung des Kulturabbaus durch das Kultusministerium bei den Orchestern und Theatern im Juli 2006, ist hier durch die nahezu völlige Rücknahme der geplanten Kürzungen und große Opfer der meisten Beschäftigten eine schwer erkämpfte, nur scheinbare ruhigere Phase eingetreten. In anderen Kulturbereichen wurde gar nicht erst diskutiert. Die Debatte um die verringerten Kulturinvestitionen des Landes hat insoweit Klarheit gebracht, dass Stolz und Selbstverständnis gegenüber einer
einzigartigen Thüringer Kultur durchaus nichts Selbstverständliches in Bevölkerung und Politik ist. Nach anfänglichem, schnell aufgegebenen, weil nicht mehr haltbaren Sparargument des Ministeriums, wird jedoch weiterhin versucht, die Kulturinvestitionen auf deutlich zu niedrigem Niveau einzufrieren und einer so genannten »Freiwilligkeit« zu überlassen. Der Kulturabbau, der seit Jahren in vollem Gange ist, wird weder dringend berechtigten Bildungsforderungen noch den traditionsreichen Besonderheiten Thüringens gerecht.

In einem ersten Treffen Thüringer Kulturverbände und Kulturinstitutionen auf der Wartburg am 17. November 2007 haben die Initiatoren zur Stärkung des Kulturbewusstseins beschlossen, eine Kulturkonferenz und einen Kulturtag in 2008 für Thüringen zu begründen. In einer gemeinsamen Erklärung ruft die Kulturinitiative Thüringen deshalb für den 6. Juli 2008 alle Thüringer und ihre Gäste auf, am ersten KULTURTAG THÜRINGEN bewusst kulturelle Einrichtungen in den Regionen zu besuchen - seien es Museen, Theater, Musik- oder Literaturveranstaltungen, Ateliers oder Ausstellungen. »Kultur erleben« soll das Motto und Anstoß dafür sein, kulturelle Institutionen und Initiativen als Erlebnis- und
Ereignisorte für die Menschen in allen Thüringer Regionen wahrzunehmen.

In einer thüringenweiten Aktion werden die Veranstaltungen durch Flyer und Plakate, durch Presse und im Internet unter einem einheitlichen Logo veröffentlicht. Zahlreiche Institutionen haben ihre Teilnahme bereits zugesagt. Neben Veranstaltungen in verschiedenen Orten wird es am Sonntag, 6. Juli 2008, 11:00 Uhr eine zentrale Eröffnungsveranstaltung in Gotha, Schloss Friedenstein, geben, an der sich auch Politiker aller im Bundestag vertretenen Parteien sowie der Enquetekommission Kultur zur Diskussion
stellen werden.

Quelle:

http://www.kulturmanagement.net/beitraege/prm/39/v__d/ni__698/index.html

Erstmalig zu Beginn des Sommersemesters 2008, eröffnet die Universität Münster am Fachbereich Philologie, die neue Graduiertenschule "Practices of Literature". Der Studiengang ermöglicht Nachwuchswissenschaftler(innen) in sechs Semestern die Verfahrensweisen des Literarischen und gesellschaftliche Praxisformen des Literarischen zu erlernen. Das Promotionsprogramm offeriert das gemeinsame Forschen am Verhältnis Literatur / Literaturwissenschaft und Gesellschaft.  
Das Weiterbildungszentrum an der Freien Universität Berlin, startet nun ihr drittes Qualifizierungsprogramm für junge Galeristen im Management Kunstmarkt. Das berufsbegleitende Programm richtet sich gezielt an junge Galeristen, Galeristen in der Gründungsphase („startups“) und Assistent(inn)en in größeren Galerien. Die Seminare ersetzen die berufliche Ausbildung für Galeristen, die es allgemein noch nicht gibt. Das Programm umfasst die Bereiche des Basiswissens, bis hin zu allen wichtigen Themen rund um den aktuellen Kunstmarkt. 20 Mitwirkende, werden das Galeristenprofil in fünf zweitägigen Seminaren, mit realitätsnahen Informationen qualifizieren. Das Seminar „Management im Kunstmarkt“ beginnt am 02. Juni 2008 und endet am 03. Dezember 2008. Veranstaltungspartner sind das Büro für Kulturpolitik und Kulturwirtschaft Bernd Fesel und die Kunstagentur Friedrike Hauffe.
Unternehmer schauen auf die künstlerischen Praktiken – wie können Künstler und Kulturschaffende auf die Wirtschaft schauen um ihre Potentiale in der Öffentlichkeit wahrnehmbar zu machen?   Inwieweit unterscheidet sich künstlerische Kommunikation oder Kommunikation über Kunst von den Kommunikationsstrategien marktorientierter Unternehmen? Eine Veranstaltung der Heinrich-Böll-Stiftung am 17. November in Brandenburg macht sich den Begriff der Kommunikation zum Thema als Zentrum öffentlichkeitswirksamer Strategieentwicklung für die Akteure in der Kulturwirtschaft.  
Games sind nicht mehr wegzudenken - nicht nur, weil sie als die Jugendkultur unser Zeit gelten muss, sondern Kinofilme werden Computerspielen gedreht und Spiele entstehen aus Filmen. Die Medien wachsen im Gaming zusammen und das ist täglich präsent. Dennoch ist Gaming immer noch vielen ein Buch mit sieben Siegeln. Dies soll sich nun ändern.
Die Fachgruppe Kultur des Deutschen Fundraising Verbandes stellt Best-Practice Projekte am 29. Oktober (siehe Programm im Terminkalendar) auf ihrer Tagung im K20 in Düsseldorf vor. [ weiter ... ]
In ihrer neuen Publikation erforscht Carmen Mörsch den Zwischenraum von Kunst und Bildung.
Das Studium des Industrie- und Kommunikationsdesigns wurde 1972 von der Essener Folkwang Hochschule an die Universität Duisburg-Essen gelegt, ab dem 1. Oktober 2007 sind die Studiengänge wieder in Essen "beheimatet" - zunächst jedoch rein formal. Doch der Umzug der rund 360 Studenten soll bald erfolgen, wie die WELT meldet.
Dieses Seminar stellt Privatsammler wie Firmensammlungen in Deutschland und Europa seit den 60er Jahren vor und erklärt ihre Sammlungsstrategien. Dies gibt auch einen Einblick, wie Künstler und Galerien Sammler erreichen und zum Kauf motivieren. Kommunikations- und Marketingstrategien werden an Beispielen vorgestellt.
Kreative und Jobbewerbung - vom Radiomoderator bis zum Tänzer? Die Creative Industries Development Agency (CIDA) in West Yorkshire schlägt vor, dies nicht dem Zufall zu überlassen und bietet neben Bewerbungskursen "How to sell yourself" auch direkten Kontakt zu Arbeitsgebern an. [ weiter ... ]
 

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